Anzeige

Dialog - trotz Corona!

Anzeige

photo-1609126119033-fcb56c693407.jpg

Bild: Beth Macdonald/unsplash

Ängste vor einer schrecklichen Pandemie, Arroganz von Alleswissern bei Impf-Befürwortern und Impf-Gegnern, Belagerung mit schlechten Nachrichten in den Medien, chaotische Zustände durch täglich neue Vorschriften und Verbote… Wer kann da noch ruhig Blut bewahren?

Mehr denn je braucht es sachliche Informationen und eine Relativierung der Fakten. Es braucht Dialog. Deshalb haben rund 200 Personen aus allen Landesteilen diese Initiative, einen Aufruf zu mehr Dialog in der Gesellschaft, mitgetragen.

  • Es braucht zunächst einen offenen und ehrlichen Diskurs zwischen Fachleuten verschiedenster Fachbereiche mit unterschiedlichsten Einstellungen. Es braucht auch Respekt vor Leuten mit konträren Meinungen! Es braucht Respekt auch davor, dass Angst unterschiedlich wahrgenommen wird. Es gibt nicht eine verständliche Angst (vor Covid-19) und eine irrationale Angst (vor möglichen langfristigen Auswirkungen der Impfung) oder umgekehrt.
  • Es braucht Perspektiven. Es braucht und gibt positiv denkende Menschen auf allen Seiten, die Mut machen, die Zukunft gestalten wollen und Lebensfreude verbreiten. Sie sollen in den Medien viel mehr zu Wort kommen.
  • Die Maßnahmen zur Förderung gesunden Lebens dürfen nicht so stark auf eine virale Erkrankung reduziert werden. Andere Todesursachen wie durch Hunger, Krieg, Umweltvergiftung, ungesunder Lebensstil... müssen zumindest gleich stark ins Blickfeld genommen werden. Das würde den starren Blick auf Covid-19 entkrampfen und die Aufmerksamkeit auf ein breiteres Feld gemeinsamer Aufgaben richten.
  • Alle Maßnahmen zur Einschränkung der Corona-Virus-Pandemie müssen unter Berücksichtigung aller Kollateralschäden gut begründet und leicht verständlich kommuniziert werden, damit sie für möglichst viele Menschen einsichtig werden.
  • Wie vom Europäischen Parlament am 15. Juni 2021 gefordert, darf niemand diskriminiert werden, weder jene, die ein restriktives Leben und Impfungen befürworten, noch jene, die Impfungen ablehnen und andere Formen der Gesundheitsvorsorge für sich selbst und anderen gegenüber bevorzugen.
  • Es ist wesentlich, besonders jene Wissenschaftsbereiche einzubeziehen, die neben Ursprung und Bekämpfung der Krankheit auch die Frage im Fokus haben, was Gesundheit bedeutet und wie man sie aus einer ganzheitlichen Perspektive schützen kann.
  • Noch ist nicht abzusehen, wie lange Covid-19 noch seine Bürde auf unsere Gesellschaft legen wird; die vergangenen Monate haben gezeigt, dass unsere Demokratie ein sehr verletzbares Gebäude ist, das nur durch eine starke Einbeziehung aller Bürger gesichert werden kann.
  • Es braucht den Einsatz aller demokratisch gesinnten Menschen, um zu verhindern, dass wir uns als Gesellschaf in eine höchst gefährliche Richtung bewegen, in der plötzlich nicht mehr gilt, was ausgehandelt und festgeschrieben war, im Gesetz und in unserer Kultur und in unserem Verständnis von Demokratie, sozialer Gerechtigkeit und Humanismus.

In diesem Sinne wollen die Träger der Initiative alle Menschen in Südtirol dazu einladen, sich in ihren Lebensbereichen, in Familie, am Arbeitsplatz und im gesellschaftlichen Leben für Respekt und Dialog zu engagieren, sich nicht von der Angst lähmen zu lassen, sich selbst und andere durch einen gesunden Lebensstil zu schützen.

Eine besondere Einladung gilt jenen Menschen, die in den Medien, in den Bildungseinrichtungen und in der Politik eine wichtige meinungsbildende Rolle haben:

Tragt dazu bei, diesen offenen Dialog zu fördern und Brücken zum gegenseitigen Verständnis zu bauen.

Anzeige

Mehr Artikel

Ein Beruf mit vielen Vorurteilen

Die Tiertherapeutin

Katrin Holzknecht ist Tierphysiotherapeutin- und Osteopathin. Sie behandelt Hunde und Pferde nach Operationen, Unfällen oder bei Problemen im Bewegungsapparat.
0    

Endlich in Rente – Auszahlungszeit!

Endlich in Rente: Es ist an der Zeit, sich über die Auszahlungsart zu informieren und den verdienten Ruhestand zu genießen.

An die Wand gedrückt?

Die slowenische Minderheit in Kärnten hat seit jeher einen schweren Stand: Karl Hren vom Bildungsverein Hermagoras über die Kärntner Geschichte aus slowenischer Sicht.
0    

Pensplan und die Region unterstützen

Gemeinsam mit Pensplan und der Unterstützung durch die Region kann man abgesichert in die Zukunft starten – auch wenn’s mal schwierig wird.

Braunes Gold

Kaffee ist nach Rohöl der zweitwichtigste Exportrohstoff der Welt. In unserem Alltag täuschen schicke Maschinen und Milchschaumherzen über ein unfaires Geschäft hinweg. Warum es beim Kaffee in Sachen Produktion und Wertschöpfung ein Umdenken braucht.
0    
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Leben | Straßenzeitung zebra.

Braunes Gold

Podcast „Leute und Geschichten“1

An die Wand gedrückt?

Podcast „Leute und Geschichten“1

An die Wand gedrückt?

Leben | Straßenzeitung zebra.

Braunes Gold

Leute | Gesichter des Wandels

Die Wildbeeren-Pioniere

Leben | Straßenzeitung zebra.

Braunes Gold

Podcast „Leute und Geschichten“1

An die Wand gedrückt?

Anzeige