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Veröffentlicht
am 28.03.2024
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Jazzfestival 2024 ist gut gerüstet

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am 28.03.2024
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Am 28. Juni wird in Bozen die 42. Ausgabe des Südtirol Jazzfestival Alto Adige eröffnet. Bis zum 7. Juli bietet dieses große europäische Musikfestival unter der künstlerischen Leitung von Roberto Tubaro, Max von Pretz und Stefan Festini Cucco mehr als 50 Konzerte in allen Landesteilen mit vielen Bands und Solist:innen aus den jungen und experimentellen Szenen Europas und darüber hinaus. Dass die erfolgreiche kuratorische Positionierung mit unorthodoxen Spielorten und einem innovativen, stilistisch entgrenzten Sound auch in diesem Jahr beibehalten wird, zeigt sich bereits beim Eröffnungsevent. Die estnische Saxophonistin Maria Faust und 20 Sängerinnen und Sänger präsentieren zum Festivalauftakt ihre „Mass of Mary”, die Jazz mit virtuoser, mittelalterlich anmutender Vokalmusik und estnischem Folk verbindet. Im Anschluss an dieses Highlight lädt das Festival wie im vergangenen Jahr zu einer Techno-Nacht ein.

Das Programm ist exquisit und vielseitig: Der herausragende Schlagzeuger, Perkussionist und Komponist Tilo Weber, der in der Kammermusik ebenso zu Hause ist wie in der freien Improvisation, in der elektronischen Musik oder im Swing, ist gleich mit mehreren Projekten vertreten, der französische Cellist Valentin Ceccaldi bringt sein Quartett Bonbon Flamme mit – eine wilde Mischung aus Progressive Rock und Jazz. Der Saxophonist Fabian Dudek präsentiert seine Komposition “Day by Day”, die 2023 uraufgeführt wurde. Die französische Band INUI spielt eine facettenreiche und immer wieder überraschende Musik zwischen improvisiertem Jazz und elektronischem Trance. Die dänische Saxophonistin Mette Rasmussen, die in der norwegischen Jazzhochburg Trondheim lebt, und die amerikanische Schlagzeugerin Savannah Harris kommen mit ihrem Projekt ØKSE, und die junge Schweizer Jazzflötistin Nancy Meier bringt in Südtirol ein selten zu hörendes Bandformat auf die Bühne: das Querflötenquartett mit Schlagzeug.

Die Konzerte des Festivals finden oft an Orten statt, die eigentlich keine Konzertstätten sind. Das „Basislager“ des Festivals ist nach wie vor der Kapuzinerpark in Bozen, und auch in diesem Jahr stehen wieder viele attraktive Spielstätten auf dem Programm, wie das Kloster Neustift, der Bunker H in der Bozner Fagenstraße, die Brennerei Roner in Tramin, der Ost West Club in Meran, das Bergwerk in Ridnaun, der Getränkeladen Harpf in Bruneck, der Stanglerhof in Völs sowie das Waaghaus und die Parkanlagen der Hotels Mondschein und Laurin in Bozen. Neu in diesem Jahr sind das Ottmanngut in Meran, das Rittner Horn, das Gasthaus Restaurant Jocher am Vigiljoch in Lana und der Stadtplatz in Sterzing. Im Sudwerk in Bozen findet zum zweiten Mal die Konzertperformance „Kabarila“ statt – ein fünfstündiges Jazz-Ritual, bei dem das Publikum tanzen oder einfach nur entspannt zuhören und die Musik genießen kann.

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