Anzeige

Simple Choice

Simple Choice präsentieren ihr Debütalbum und verraten im BARFUSS-Interview, dass bei vergangenen Gigs schon durchaus Wichtiges vergessen wurde.

_dsc1356.jpg

Bild: Simple Choice
Vier Jahre und um die 80 Auftritte haben Dagi (Vocals&Guitar), Evelyn (Lead Guitar), Tobi (Bass Guitar&Vocals) und Justin (Drums&Vocals) schon als Band Simple Choice auf dem Buckel. Seit drei Wochen gibt es nun ihr Debütalbum „Head over Heals„ als Gratisdownload auf ihrer Homepage, beim Hofer’s Rock Festival Anfang Juli, wurde das CD-Release ausgiebig gefeiert. Stilistisch lässt sich die Band nicht gerne in Schubladen stecken. Die teilweise sehr unterschiedlichen Songs seien eine Mischung aus alternativem Rock, Hardrock und einigen Einflüssen aus Metal – „im Großen und Ganzen einfach Rock“, bringt es die Band schließlich auf den Punkt.
 
Sex, Drugs and Rock 'n' Roll? Was trifft auf euch zu?
Sex, Beer and Rock 'n' Roll!
 
Die erste CD?
Keine Ahnung, viel zu lange her. Vermutlich ein Johnny Cash Album.
 
Was hört ihr im Auto?
Amon Amarth. 
 
Auf welcher Bühne würdet ihr gerne stehen? Mit wem?
Wir haben keine spezielle Band als Idol, weil wir privat alle vier einen teilweise ziemlich unterschiedlichen Musikgeschmack haben. Was für uns zählt ist weniger, auf welcher Bühne wir stehen, sondern vor welchem Publikum wir spielen. Wir wünschen uns deswegen jedes Mal, unser Publikum besonders mit unseren eigenen Songs zu begeistern.
 
Das peinlichste Erlebnis vor oder hinter der Bühne?
Vor lauter Hektik haben wir schon einmal unser Mischpult im Proberaum liegen lassen, weshalb unsere Gitarristin Ewi noch einmal 40 Minuten zurückfahren musste. Zehn Minuten vor Beginn des Konzerts war sie dann zum Glück wieder da, dieses Mal mit Mischpult.
 
Rihanna oder Helene Fischer?
Weder noch.
 
Freiwild oder Kraftklub?
Nächste Frage. :-)
 
Womit finanziert ihr euer Leben?
Drei von uns fristen zurzeit ein Dasein als arme Studenten in Betriebswirtschaft, Medizin und Englisch auf Lehramt, eine verdient ihre Brötchen als Physiotherapeutin.
Unsere Musik bzw. das nötige Equipment finanzieren wir uns großteils mit Auftritten.
 
Sind eure Eltern stolz auf das, was ihr auf der Bühne macht?
Unsere Eltern sind sehr stolz und haben uns von Anfang an unterstützt. Besonders in Zeiten, zu denen wir alle noch keinen Führerschein hatten, mussten sie manche Male als Fahrer herhalten. Wir sind ihnen für die Unterstützung damals und heute sehr dankbar.
 
 

Julia Tapfer

mag Geschichte und Geschichten. Liebt gutes Essen und hasst es, für schlechten Kaffee auch noch Trinkgeld geben zu müssen.
Anzeige
Anzeige

Hinterlasse einen Kommentar

Mehr Artikel

 | 
#Queerbeet

Geschäfte mit dem Regenbogen

Im Juni schmücken plötzlich Regenbögen die Geschäfte und Konzern-Logos. Haben die Unternehmen ihre soziale Ader entdeckt? Und wie fühlt sich das für queere Menschen an?
0    
Dana Pirone

finché la notte finisce

Die Bozner Sängerin Dana Pirone mit ihrem neuen Song "finché la notte finisce".
Partner
 | 
Euregio Kulturzentrum Toblach

Dialekt im Park

Am 25. Juni fand im Kulturzentrum Grand Hotel in Toblach die erste Ausgabe der „Dialekt-Edition“ von Musik im Park statt. Mit auf der Bühne: Tumulti, Jimi Henndreck und Jesse.
0    
 | 
Podcast über Berta Caceres

„Mutig und aufrecht“

In diesem Podcast von Wolfgang Mayr erzählt Journalistin Nina Lakhani über die ermordete Lenca-Aktivistin Berta Caceres und die indigene Bewegung in Honduras.
0    
 | 
Rassismus in Bozen

„Schau Papa, da ist einer wie wir!“

Papa Dame Diop, 53, verlässt Bozen, um seinen Kindern ein unbeschwertes Aufwachsen in einer offeneren Gesellschaft zu ermöglichen. Er findet diese in Frankreich und zieht um.
0    
Anzeige
Anzeige