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Zwischen Bunkern und Milizen

Die unterschiedlichen Gesichter des anderen Amerika, das sich in aufgelassene Militäranlagen zurückzieht oder als Bürgerwehren für ihre Ordnung sorgen wollen. Die Südtiroler ZDF-Journalistin Alexandra Hawlin machte sich auf die Reise in dieses tiefrote Amerika.

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ZDF-Korrespondentin Alexandra Hawlin, im Hintergrund einer der Bunker, der im Zweiten Weltkrieg gebaut wurde, um Waffen zu lagern. Heute suchen ganze Familie darin Schutz. Aber vor was?

Bild: Alexandra Hawlin

US-Kulturjournalist Kurt Anderson präsentierte während der Präsidentschaft von Donald Trump sein Buch „Fantasyland“. Seit 500 Jahren, seine These, verdrängen die Amerikaner erfolgreich die Realität, biegen sie sich zurecht. Anderson meint damit Rechtsradikale, Linksradikale, Religiöse. Deren Hang zum Magischen und Fantastischen, ist tief in die kollektive DNA der Amerikaner eingeschrieben, ist Anderson überzeugt. Er findet, das große amerikanischen Experiment ist spektakulär gescheitert. Es führte dazu, dass Grenzen zwischen Realität und Illusion verrutschten und ein Mann wie Donald Trump ins Weiße Haus gewählt wurde. Alexandra Hawlin schaute im „Fantasyland“ vorbei, in South Dakota und in Arizona. Teil zwei der Podcastreihe von Thomas Hanifle und Wolfgang Mayr über die USA.

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Unterwegs in den USA

Es gibt in den Vereinigten Staaten zwei USA: das rote Trump-Land im Landesinneren und das blaue Biden-Land an den Küsten. Diese beiden Landesteile, grob gezeichnet, stehen sich ablehnend bis feindlich gegenüber. Wolfgang Mayr und Thomas Hanifle fragen in dieser Podcast-Reihe die ZDF-Korrespondentin in Washington und gebürtige Südtirolerin Alexandra Hawlin nach ihren Eindrücken: Was spaltet dieses Land? Welche Sorgen und Ängste prägen die Menschen? Wie schaut die politische Gegenwart und Zukunft aus?

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