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Vererbte Sklaverei

Obwohl die Sklaverei seit Jahrzehnten verboten ist, werden mehr als eine halbe Million Menschen im westafrikanischen Mauretanien versklavt.

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Lizenz: CC by (bearbeitet)
Bild: Michał Huniewicz/flickr.com

Abidine Ould-Merzough ist Mitglied des GfbV-Vorstandes

Bild: Gesellschaft für bedrohte Völker
„Die übergroße Mehrheit sind Kinder und Frauen, müssen unentgeltlich Hausarbeit leisten, Viehherden hüten oder auf Feldern schuften,“ schreibt die Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker über die Sklaven und Sklavinnen in Mauretanien. Sie gehören Imazighen und arabischen Familien. „Wer als Kind einer Sklavin geboren wird, bleibt Sklave und gehört den ‘Herrem’ der Eltern,“ erklärt Abidine Ould-Merzough. In Mauretanien versucht die Anti-Sklaverei-Organisation IRA (Initiative pour la Résurgence du Mouvement Abolitionniste, Initiative zur Wiederbelebung der Abschaffungsbewegung) Sklaven und Sklavinnen zu helfen. IRA-Präsident Biram Dah Abeid erhielt für sein gefährliches Engagement den Weimarer und den UN-Menschenrechtspreis. Der gebürtige Mauretanier Abidine Ould- Merzough, Vorstandsmitglied der GfbV, ist Gast in diesem Podcast.

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The Others

Geschichten und Erzählungen aus der anderen Welt

In der kanadischen Provinz British Columbia wird auf dem Gelände einer ehemaligen katholischen Internat-Schule ein Massengrab entdeckt. Indigene Kinder wurden dort vergraben. Im Amazonas-Regenwald in Brasilien töten Covid und Goldsucher indigene Menschen. In Rojava in Nord-Syrien wehren sich Kurden gemeinsam mit Arabern und Aramäern gegen türkische und syrische Islamisten. Die Sami in Skandinavien, politisch unkorrekt Lappen, halten stur an ihrer Rentierhaltung fest. Es gibt eine andere Welt hinter den globalen Glitzer-Fassaden, die sich gegen das Plattmachen sträubt, Menschen die darauf beharren, eine eigenständige Existenz zu haben.

Ihre Geschichten tauchen nicht oder nur selten in den großen Medien auf.  Über diese Menschen spricht niemand oder kaum jemand. In der Reihe „The Others“ kommen jene zu Wort, die nicht gehört werden, die keine Stimme haben.

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