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Podcast

„Wir sind immer noch Fischer und Trapper“

Ernest Webb taucht in seinen Dokumentarfilmen immer wieder tief ein in die Welt der Iynu, den Cree im nördlichen Quebec. Jüngst war er zu Gast in Bozen.

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Ernest Webb (Erster von links) bei den Dreharbeiten zu seiner sechsteilen Dokumentarserie “Down the Mighty River”.

Bild: RezolutionPictures

Ernest Webb stammt aus dem Cree-Dorf Chisasibi, das Iyu-Wort für großer Fluss an der James Bay im tiefen Norden der kanadischen Provinz Quebec. Webb, der Geschichten-Erzähler mit der Kamera, zählt zu den erfolgreichen Regisseuren des indian country. Mit seiner Produktionsfirma Rezolution Pictures bringt Webb Dokumentarfilme über die Kulturen, Geschichten und Probleme der indigenen Völker Kanadas in die Mainstream-Medien. Webb und sein Team sind Chronisten des neuen Kolonialismus auf dem Land der Cree, der Iyu: Staudämme, Überflutung, Bergbau und kahlschlagende Holzwirtschaft. Ernest Webb war nach seinen Veranstaltungen in München Gast des Bozner Filmclubs und der Freien Universität Bozen. Wolfgang Mayr hat Webb für einen zweiteiligen Podcast interviewt. 

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