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„Es lebe Belarus!“

Das Pilecki-Institut in Berlin versucht mit einer Foto-Ausstellung „Belarus lebt!“ die Erinnerungen an die belarussische Demokratie-Bewegung wachzuhalten.

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Bild: dgo.online.org

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die vielfältigen kreativen Formen des Protests. „Auf der einen Seite erlebt die Bevölkerung brutalste Repressalien des Regimes, auf der anderen Seite ist es gerade das ständige Wechselspiel zwischen Hoffnung und Verzweiflung, das den Veränderungswillen und die inspirierende Kreativität der Belarus:innen entfesselt,“ heißt es im Begleittext zur Ausstellung.

Das Pilecki-Institut in Berlin zeigt die polnische Geschichte und den polnischen Blick auf das 20. Jahrhundert. Aber nicht nur, es geht um das östliche Mitteleuropa, um die Ukraine und um Belarus, schreibt Hanna Radziejowksa vom Pilecki-Institut. Es geht um die demokratischen Nationalbewegungen in diesen Ländern, die der US-amerikanische Historiker Timothy Snyder als „bloodlands“ beschrieben. Diese Länder waren die „Experimentierfelder“, die „Labors“ der Nazis und der Stalinisten, die dort mit entgrenzter Gewalt gegen die Menschen vorgingen.

Die Ausstellung über Belarus ist ein Manifest für Freiheit und Demokratie.

Die Ausstellung über Belarus ist ein Manifest für Freiheit und Demokratie, Belarus darf nicht vergessen werden, sagt Hanna Radziejowksa vom Pilecki-Institut. Unter dem Hashtag #FreedominBelarus sind auf den Social-Media-Kanälen des Pilecki-Instituts Portraits der politischen Häftlinge, Buchrezensionen und Artikel zu finden und auch der Podcast „Weiß-Rot-Weiß. Freiheit im Wandel“.

Auf dem Journalismusfest in Innsbruck im österreichischen Tirol Mitte Mai stellten Hanna Radziejowska vom Pilecki-Institut sowie die beiden Kuratoren Andrei Liankevich und Marta Szymańska die Ausstellung „Belarus lebt!“ vor. Eine Ausstellung in Solidarität mit Belarus, aber auch mit den UkrainerInnen, die einem kriegsverbrecherischen russischen Eroberungskrieg ausgesetzt sind.  

BARFUSS stellt in einem nächsten Podcast die Ausstellungsmacher „Belarus lebt!“ vor.

Drei belarusische NGOs helfen ihren Landsleuten zuhause und im Exil. Die Stiftung BYSOL unterstützt Familien politischer Gefangener und arbeitslose AktivistInnen. BYSOL bittet auch um Spenden für belarussische Freiwillige, die in der Ukraine gegen die russische Armee kämpfen.

Der belarussische Kulturrat byculture sammelt Geld für politisch verfolgte Künstler:innen sowie  für ihre Familien und die belarussische Sport-Solidaritätsstiftung hilft Sportler:innen, die wegen ihrer Teilnahme an Demonstrationen verhaftet und aus den Nationalmannschaften ausgeschlossen wurden.

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