Anzeige

Kultur in der Krise

Die 17-jährige Lea Marie Steinwandter aus Toblach gewann mit ihrem Beitrag über den schweren Stand der Kultur in der Pandemie den Schüler*innenpreis Claus 2022.

kilyan-sockalingum-nW1n9eNHOsc-unsplash.jpg

Bild: Kilyan Sockalingum/unsplash.com

Die Schülerin des Sozialwissenschaftlichen Gymnasium in Bruneck hat sich in ihrem Audiobeitrag mit der Kultur in der Pandemie beschäftigt, in der das kulturelle Leben fast total verschwunden war. Aber die Kultur fand neue Wege, um gesehen zu werden. Die Pandemie brachte viele Veränderungen und Herausforderungen mit sich, die teilweise auch in Zukunft noch im Kulturgeschehen Platz finden werden. “Es sind spannende neun Minuten. In einem kohärenten Erzählstrang werden Erläuterungen der Redakteurin und Interviews aneinandergereiht”, heißt es in der Laudatio von Teresa Indjein, der Leiterin der Auslandskultur im Außenministerium in Wien, zum Siegerinnenbeitrag, der die Kultur von verschiedenen Seiten beleuchtet.

Lea Marie Steinwandter vom Sozialwissenschaftlichen Gymnasium in Bruneck mit der Filmemacherin und Radiomoderatorin Karin Duregger und dem Medientechniker und Filmproduzenten Jiri Gasperi, die die Schüler*innen bei der Ausarbeitung ihrer Beiträge auch dieses Jahr unterstützten.

Bild: Karl Engl
Anzeige

Claus 2022

Der Schülerpreis CLAUS für journalistisches Arbeiten wurde 2022 zum vierten Mal vergeben. Er ist ein Gemeinschaftsprojekt der Arbeitsgruppe Begabungsförderung im Schulverbund Pustertal, der Pädagogischen Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion in Bozen, der Gemeinde Sexten und des ORF Wien im Gedenken an den aus Sexten gebürtigen Journalisten Claus Gatterer (1924-1984).

Ausschließlich Schülerinnen nahmen in diesem Jahr an dem Projekt teil. Betreut wurden sie von der Filmemacherin und Radiomoderatorin Karin Duregger und dem Medientechniker und Filmproduzent Jiri Gasperi. Letztlich machten sie aber alles selbst: von der Idee bis zur Konzeptentwicklung, vom Drehbuch bis zu den Interviews, dem Filmen, schneiden, der Musikauswahl bis zum fertigen Produkt.

Ende April legten sie die Beiträge einer Jury bestehen aus Barbara Bachmann, einer mehrfach ausgezeichneten freien Reporterin, Teresa Indjein, der Leiterin der Auslandskultur im Außenministerium in Wien, Wolfgang Mayr, einem erfahrenen Radiomann, der viele Jahre für Rai Südtirol gearbeitet hat und Andreas Pfeifer, dem Leiter des ORF-Büros in Berlin, vor.

Mehr Artikel
Anzeige

Hinterlasse einen Kommentar

Mehr Artikel

 | 
Nein zur Atomkraft

„Lasst das Uran in der Erde“

Anna Rondon von den Dineh wirbt für eine atomkraftfreie Zukunft. Wie schon vor 30 Jahren auf dem World Uranium Hearing in Salzburg.
0    
 | 
Podcast zu Atomenergie

„30 Jahre danach und wieder brennend aktuell“

Der Münchner Journalist und Menschenrechtler Claus Biegert erinnert an das Anti-AKW-Engagement des World Uranium Hearings in Salzburg.
0    
Auszug aus dem Buch von Paul Rösch

Alles Theater oder was?

Paul Rösch war für fünf Jahre Bürgermeister von Meran - als absoluter Politik-Neuling. In einem Buch stellt er sich nun kritischen Fragen. BARFUSS bringt einen Auszug und zwar das Kapitel „Politik und Wahrheit“.
0    

Im Preschtlkostüm

In Alpbach wird jährlich über die Gegenwart und Zukunft diskutiert. Im Rahmen eines Filmworkshops haben Teilnehmende Menschen in und um Alpbach abseits des Europäischen Forums interviewt und ihnen Erinnerungen und Zukunftsvorstellungen entlockt. Herausgekommen ist eine Art Improvisation.

Bi ist nicht gleich Bi

Unser Autor fühlt sich nicht ständig zu Frauen und Männern gleichermaßen hingezogen. Deshalb fragt er sich: Was ist denn alles Bisexualität?
0    
Anzeige
Anzeige