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Gini, quit living on dreams…

…und sorge endlich vor. Die Ungleichverteilung der Gehälter und Renten zwischen Männern und Frauen wird immer stärker. Ein Aufruf, Plan B JETZT in Angriff zu nehmen.

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Bild: Pensplan

Die Pensplan Centrum AG macht in einer Informationskampagne und mit dem Equal Pension Day, der jährlich gemeinsam mit den politischen Verantwortlichen der Region sowie den Beiräten für Chancengleichheit und den Gleichstellungsräten der beiden Autonomen Provinzen Trient und Südtirol organisiert wird, auf die Ungleichverteilung der Renten zwischen Mann und Frau aufmerksam.

Laut der Analyse des Arbeitsförderungsinstituts AFI wird die Ungleichverteilung der Gehälter und Renten zwischen Männern und Frauen immer stärker. 2021 wurden in Südtirol 419.131 Einkommenserklärungen abgegeben. Im Durchschnitt verdient jeder Bewohner der Provinz Bozen 24.766 Euro brutto pro Jahr. Die Altersklasse über 60 verdient am meisten, und zwar circa 32.000 Euro pro Kopf. Ab dem Eintritt ins Rentenalter verändern sich diese Zahlen dann aber maßgeblich. Der sogenannte Gini-Koeffizient oder auch Gini-Index ist ein statistisches Maß für die Ungleichverteilungen in einer Gruppe, das vom italienischen Statistiker Corrado Gini entwickelt wurde. Der Wert 1 bedeutet, dass vollkommene Ungleichverteilung herrscht. Der Wert 0 steht für vollkommene Gleichverteilung. In der Altersklasse 30 – 34 haben wir einen Gini-Wert von 0,376, bei den 65 – 69jährigen einen Gini-Wert von 0,466. Und wer kommt dabei schlechter weg? Dreimal dürfen Sie raten.

Schauen wir uns doch erst einmal die Gründe für diese Ungleichverteilung an. Klar, dass Frauen ab einem gewissen Alter beginnen, Kinder zu bekommen und wegen ihnen daheimbleiben, wissen wir. Und dann arbeiten sie in Teilzeit, meistens mehrere Jahre lang. Oft kümmern sich die Frauen um alternde Angehörige und bleiben deshalb von der Arbeit fern. Aber auch, wenn wir uns die Laufbahn von Frauen ansehen, die genau wie ihre männlichen Kollegen in Vollzeit arbeiten, sehen wir, dass sie unterm Strich einfach weniger verdienen und ziemlich eingeschränkte Karrierechancen haben. Warum? Und vor allem, welche Konsequenzen hat das?

Der Teufelskreis: weniger verdienen, weniger sparen, weniger einzahlen, weniger Rente, weniger Lebensqualität.

Das „Warum“ lassen wir einmal dahingestellt. Die Konsequenzen sollten wir uns aber genau vor Augen halten: Zunächst verdienen die Frauen natürlich weniger und können nicht so viel für später zurücklegen, um den gewohnten Lebensstandard im Alter beizubehalten. Miete, Strom, Gas, Benzin, Essen, Kleidung usw. kosten aber für Mann und Frau gleich viel. Oder bekommen Frauen ihre Nudeln etwa billiger zu kaufen? Nein.

In die Rentenkasse der Angestellten werden niedrigere Beiträge eingezahlt. Das heißt in der Folge dann natürlich auch weniger Rente. Schöner Teufelskreis: weniger verdienen, weniger sparen, weniger einzahlen, weniger Rente, weniger Lebensqualität. Keine besonders rosigen Aussichten, wenn man bedenkt, dass die Frauen im Durchschnitt sogar älter werden als die Männer und sich somit auch ein paar Jahre länger (und dann alleine) versorgen müssen.

Die Lage bei Selbstständigen und Freiberuflerinnen ist noch dramatischer: Wie viele mussten ihre Tätigkeit aufgrund der Pandemie einstellen und von den Ersparnissen leben, die bei den derzeitigen Preiserhöhungen sehr viel schneller aufgebraucht sind als eigentlich geplant war? Hatten sie ihr Geld nicht auf die Hohe Kante gelegt, um im Alter besser leben zu können oder es gut zu investieren?

Plan B? Die Zusatzvorsorge: Sie funktioniert einfach und effizient, wenn man rechtzeitig damit beginnt.

Viele existenzbedrohende Probleme, die eine Lösung brauchen. Einen Plan A scheint es bislang nicht zu geben. Plan B? Die Zusatzvorsorge. Sie funktioniert einfach und effizient, wenn man rechtzeitig damit beginnt. Nach einer Beratung bei einem Contact Center von Pensplan Centrum in Bozen oder Trient oder bei einem Pensplan Infopoint eröffnet man einen Rentenfonds. Angestellte zahlen einen Teil oder die gesamte Abfertigung ein, legen einen kleinen Prozentsatz des Gehalts drauf und bekommen etwas vom Arbeitgeber dazu geschenkt. Die Beiträge werden vom Einkommen steuerlich in Abzug gebracht. Zusätzliche Beiträge sind möglich. Freiberufler und Selbstständige zahlen eigene Beiträge ein, die ebenfalls steuerlich abziehbar sind. Auch für zulasten lebende Nichtarbeitende oder Kinder kann ein Rentenfonds eröffnet werden.

Das Geld wird so angelegt, dass es über lange Zeiträume möglichst viel Rendite bringt. Ist man eher „spät dran“, gibt es vorsichtige Anlagen oder sogar solche, die das eingezahlte Kapital garantieren. Sicherheit geht in jedem Fall vor, denn genau die brauchen wir ja im Alter. Und wenn es dann soweit ist und frau in Rente geht, hat sie ein zweites Vorsorgestandbein: die Zusatzrente, die lebenslänglich zur gesetzlichen Rente unter besseren Steuerbedingungen ausgezahlt wird.

Vorschüsse sind möglich, sofern sie notwendig sind. Unter gewissen Voraussetzungen kann man sich etwas für Gesundheitsleistungen, den Hauskauf u.Ä. im Voraus auszahlen lassen oder auf ein begünstigtes Bauspardarlehen zurückgreifen. Bei Jobverlust oder Ausfallzeiten hilft die Region beim Füllen des Rentenfonds.

Ein Plan B steht also bereit: Man muss ihn nur nutzen. Also komm, Gini, steh auf, es ist schon spät… geh zu Pensplan Centrum und lass dich beraten.

www.pensplan.com

 

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