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An die Wand gedrückt?

Die slowenische Minderheit in Kärnten hat seit jeher einen schweren Stand: Karl Hren vom Bildungsverein Hermagoras über die Kärntner Geschichte aus slowenischer Sicht.

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Lizenz: CC by-sa (bearbeitet)
Bild: Streunerich/https://commons.wikimedia.org

Österreich ist säumig bei der Umsetzung von Minderheitenrechten. In ihrer Stellungnahme zum neuen österreichischen Staatenbericht zum Rahmenabkommen zum Schutz nationaler Minderheiten des Europarates kritisieren slowenische Kärntner Juristinnen und Juristen die dürftige Förderung der slowenischen Minderheit in Kärnten wie auch in der Steiermark. 2020 feierte Kärnten erstmals gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der slowenischen Sprachgruppe 100 Jahre Volksabstimmung. Mit einer mobilen Landesausstellung wurde an dieses Jubiläum erinnert, mehr als 100 Projekte befassten sich mit der konfliktreichen Kärntner Geschichte. Am 10. Oktober 2020 entschuldigte sich Präsident Alexander van der Bellen bei der großen Feier in Klagenfurt/Celovec bei den slowenischsprachigen KärntnerInnen für die wenig minderheitenfreundliche Politik. Der Podcast beschäftigt sich mit der Volksabstimmung von 1920 – Wolfgang Mayr hat mit Karl Hren vom Bildungsverein Hermagoras/Mohorjeva über die Kärntner Geschichte aus slowenischer Sicht gesprochen.

 

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