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SASA: auf dem Weg zu Null Emissionen

Maßnahmen des Staates und Landes sollen die Busse der Inhouse-Gesellschaft SASA sollen sukzessive nachhaltiger machen.

Den Weg, den Südtirol eingeschlagen habe, sei wichtig als Orientierung weit über das Land hinaus, sagte Catalano, Direktor der Abteilung für strategische Aufträge im Ministerium für Infrastrukturen und nachhaltige Mobilität (Mims) in Rom heute (29. Juli) in Bozen beim Treffen mit dem Landeshauptmann, dem Mobilitätslandesrat, der Sasa-Direktorin Petra Piffer und dem SASA-Chef-Techniker Luigi Lugaro. Es gelte, gemeinsam den Schadstoffausstoß durch den Verkehr zu verringern und Mobilität noch mehr von privaten auf öffentliche Mittel zu verschieben. Dazu brauche es eine Generalvision und davon ausgehend müssten dann Finanzierungen gesucht werden, sagte Catalano. Von den rund 102 Milliarden Euro des Mims seien rund 61 Milliarden und davon rund 41 über den staatlichen Wiederaufbauplan PNRR für verschiedene Eingriffe für saubere Mobilität von der Digitalisierung, ökologischer Technik und Kohäsion bis hin zu Infrastrukturen vorgesehen, so der Professor.

Ökologisch gut fahren in Südtirol

Der Landeshauptmann unterstrich, dass die Mobilität einen zentralen Stellenwert in der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes einnehme. "Für eine erfolgreiche Umsetzung des Übergangs auf eine emissionsarme Mobilität sind wir auch auf die Unterstützung aus Brüssel und Rom angewiesen und wir sind froh, dass die bisherige italienische Regierung einen Schwerpunkt darauf gesetzt hat," betonte der Landeshauptmann.

Gerade diese Woche hat die Landesregierung auf Vorschlag des Mobilitätslandesrats der SASA rund 8,6 Millionen Euro über den PNRR für den Kauf von drei 18 Meter langen Elektrobussen und zehn 18 Meter langen mit Wasserstoff betriebenen Bussen zugewiesen. Ziel ist es dabei, wie bei der Neuorganisation der Busdienste vorgesehen, auf den besonders viel befahrenen Strecken in die Städte und in den Städten Bozen und Meran auch ökologisch gut zu fahren.

"In Südtirol nutzen noch zu viele Menschen den Privatwagen, das muss sich ändern", sagte der Mobilitätslandesrat und verwies auf die jüngste Eurostat-Studie, laut der in Südtirol 871 Autos auf 1000 Einwohner kommen und Südtirol sich damit im europaweiten Vergleich im Spitzenfeld befindet. Derzeit wird unter der Regie des Mobilitätsressorts am SüdtirolPlan für die Mobilität gearbeitet, der den Weg für eine weitere Verlagerung der Mobilität auf nachhaltige Mittel öffnen soll.

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