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Italia Domani – Dialoge zum staatlichen Wiederaufbauplan

Bei der heutigen (17.6.) Gesprächsrunde "Italia Domani – Dialoge zum staatlichen Wiederaufbauplan" ging es um das Geld, das Europa über den Aufbaufonds Next-Generation auf Anregung der italienischen Regierung zur Verfügung stellt. Heuer nahm erstmalig Justizministerin Marta Cartabia daran teil.

Angesichts des äußerst engen Zeitplans zur Umsetzung des Aufbauplanes verwies Landeshauptmann Kompatscher auf die Wichtigkeit einer engen Abstimmung mit den Regionen und autonomen Provinzen: "Als Regionenkonferenz haben wir uns von Anfang an für eine stärkere Einbeziehung bei der Ausarbeitung der Ausschreibungen ausgesprochen, um den Besonderheiten besser Rechnung tragen zu können", sagte Kompatscher. "Südtirol ist beispielsweise für die Gemeinden zuständig. Hätte man diese Kompetenz von Anfang an berücksichtigt, hätte man Zeit und Wege einsparen können."

Was die Projekte angeht, für deren Umsetzung Südtirol auf eine Finanzierung aus dem Aufbaufonds rechnet oder hofft, nannte Landeshauptmann Kompatscher das Transportwesen und Olympia 2026 sowie die Digitalisierung als Schwerpunktprojekt (Progetto bandiera). "Wir sind gewöhnt, zu den Besten zu gehören, aber im Bereich der Digitalisierung - beispielsweise im Gesundheitswesen - liegen wir noch zurück", erklärte Kompatscher. Aber auch in verschiedenen anderen Sektoren sei Südtirol schon gestartet.  

Bozens Bürgermeister Renzo Caramaschi berichtete über die PNRR-Projekte der Stadtgemeinde, insbesondere jene zur Instandsetzung von Schulen.

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