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Carambolage verabschiedet sich in die Sommerpause

Vor wenigen Tagen hat das Bozner Kleinkunsttheater Carambolage seine Tore für die Sommerpause geschlossen. Bei der kürzlich abgehaltenen Jahresvollversammlung ließen die Präsidentin Maria Dietl und der Geschäftsführer Martin Bampi die vergangene Saison Revue passieren.

Die äußeren Umstände waren nicht einfach, und mehrmals mussten die coronabedingten Hausregeln den jeweiligen Dekreten angepasst werden. Doch die Tendenz ging letztendlich in Richtung Erleichterung. Während zu Beginn der Saison die Sitzplätze mit einem Mindestabstand von 1m ausgerichtet waren, spielte man zu Saisonschluss vor vollem Haus.

Von den 92 geplanten Theater-, Kabarett- und Konzert-Abenden konnten 86 reibungslos über die Bühne gehen. 6 Vorstellungen mussten krankheitsbedingt abgesagt werden.

Den Auftakt machte im Oktober die Wiederaufnahme der Erfolgskomödie “Die Niere”. Im November wurde der Europäische Kleinkunstwettbewerb “Niederstätter surPrize” ausgetragen, bei dem die aus Serbien stammende Künstlerin Jelena Poprzan mit einer mehrsprachigen Musikperformance den ersten Preis erhielt.

Es folgten zahlreiche Gastspiele, u.a. mit den Kabarettisten Gunkl, Stefan Waghubinger, Roland Düringer und Alfred Dofer. Es standen die Musik-Comedians Annamateur, Lars Reichow und Kay Ray auf der Carambolage-Bühne sowie namhafte Musiker*innen wie Uri Caine, Sylvie Courvoisier, Stefano Bagnoli, Franco Morone und Roberto Negro.

Im Jänner stand die Eigenproduktion “(R)Evolution” auf dem Spielplan. Mit schwarzem Humor werden in dem Stück die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Spitze getrieben. Aufgrund des großen Publikumsinteresses und der im Jänner noch vorherrschenden Zuschauerbeschränkung wird die Produktion im März 2023 wieder ins Programm aufgenommen.

Krönender Abschluss der Saison waren 11 ausverkaufte Vorstellungen vom Stück “Das Eine und das Andere”. Das Siegerstück des vom Südtiroler Theaterverband organisierten Autorenwettbewerbs stammte aus der Feder von Heinrich Schwazer und wurde unter der Regie von Torsten Schilling mit Liz Marmsoler, Patrizia Pfeifer, Hans-Jürgen Bertram und Horst Herrmann in Szene gesetzt.

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