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Nationaler Tag gegen den Schmerz

Heute (29. Mai) wird in ganz Italien der Tag gegen den Schmerz begangen („Giornata Nazionale del Sollievo“). Damit soll die Bevölkerung für das Thema Schmerzen jedweder Natur – auch seelischer - und deren Linderung sensibilisiert werden. Besonderes Augenmerk wird auf jene gelegt, die sich aufgrund einer unheilbaren Krankheit in der letzten Phase ihres Lebens befinden.

„Es ist wichtig, dieses Themenfeld etwas mehr in den Fokus des der Öffentlichkeit zu rücken“, unterstreicht Massimo Bernardo, Direktor der betrieblichen komplexen Struktur Palliative Care im Südtiroler Sanitätsbetrieb. „Auch wir als Dienst haben in den vergangenen Jahren diesen Tag immer zum Anlass genommen, um durch verschiedene Veranstaltungen die Themen Schmerz- und Palliativmedizin der Öffentlichkeit bewusster zu machen. In den vergangenen zwei Jahren war dies aufgrund der Pandemie leider nicht möglich.“

In Bozen wird anlässlich des Tages ein Fortbildungsseminar mit dem Titel „Worte und Vertrauen - die zwei Säulen guter Pflege“ für Ehrenamtliche und Pflegekräfte im Palliativbereich veranstaltet, in dessen Rahmen auch verschiedene Workshops stattfinden.
Das Seminar wird in Zusammenarbeit mit der Vereinigung „Il Papavero - der Mohn“ organisiert, welche die Palliativmedizin unterstützt.
Referent wird Sandro Spinsanti sein, Professor für Medizinethik und italienweit bekannter Autor zahlreicher Bücher zum Thema.
Zentrales Thema des Seminars wird die Palliativpflege sein, „wo die Linderung von Leiden und die Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse der Person im Vordergrund stehen“, wie es im Text zur Veranstaltung heißt.
Denn die Versorgung von Menschen mit chronischen Erkrankungen im fortgeschrittenen Stadium und die Linderung ihrer seelischen und körperlichen Schmerzen ist eine Aufgabe, der sich medizinisches und pflegendes Personal nicht nur einen Tag, sondern das gesamten Jahr über widmet.

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