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Kleinkindbetreuung: Gemeinsamer Einsatz für gerechte Entlohnung

Beim heutigen (25.5.) Treffen der Gewerkschaften, der Genossenschaftsbünde, des Gemeindenverbandes und des Landes wurden die Möglichkeiten für nächste Schritte in Richtung Gehaltsaufbesserung für die Betreuerinnen und Betreuer der Kindertagesstätten besprochen.

In Südtirol gibt es rund 100 Kitas, in denen Kleinkindbetreuerinnen und -betreuer Kinder im Alter zwischen 3 Monaten und 3 Jahren begleiten. Das Angebot wächst jährlich und in ganz Südtirol, doch auch die Nachfrage steigt ständig an.

Neben einem quantitativen Ausbau stehen für das Land laut Familienförderplan auch Verbesserungen in der Qualität im Fokus: Entsprechende Rahmenrichtlinien für die frühkindliche Bildung, Erziehung und Betreuung wurden bereits erarbeitet und verabschiedet, nun soll an einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen für das Personal weitergearbeitet werden und die bestehende Gehaltslücke zu vergleichbaren Berufsbildern im öffentlichen Dienst geschlossen werden.

Eine Verbesserung auf der Gehaltsseite sei eine wesentliche Voraussetzung für den weiteren Ausbau der Kleinkindbetreuung, sagte Deeg beim Online-Treffen. Und dieser sei schließlich nötig, um bei der Unterstützung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter voranzukommen: "Auch die Familienstudie 2021 hat aufgezeigt, dass sich hier viele Familien eine größere Unterstützung von öffentlicher Seite wünschen. Dem wollen wir nachkommen." Beim Treffen wurde vereinbart, innerhalb einer Kleingruppe weiter zu arbeiten, um baldmöglich die nächsten konkreten Schritte setzen zu können.

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