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Finanzpolizei und Bevölkerungsschutz verstärken Zusammenarbeit

Bei der Bergung von Schwerverletzten und Toten braucht es eine enge Zusammenarbeit zwischen den lokalen Bergrettungsdiensten und der Bergrettung in der Finanzpolizei. Bei einem Treffen am 26. Mai wurden über die bisherige Zusammenarbeit Bilanz gezogen und weitere Maßnahmen vereinbart.

Die Zusammenarbeit mit dem Bevölkerungsschutz, dem Bergrettungsdienst im Alpenverein Südtirol und der Südtiroler Berg- und Höhlenrettung funktioniert hervorragend", unterstrichen der Regionalkommandant der Finanzpolizei Trentino-Südtirol General Guido Zelano und der Landeskommandant der Finanzpolizei Bozen General Gabriele Procucci unisono bei dem Treffen in der Aula Zivilschutz an der Drususallee in Bozen.

Die Bergrettung in der Finanzpolizei wird nicht nur als Unterstützung der lokalen Bergrettungsdienste zu Einsätzen hinzugezogen, sondern auch immer dann, wenn es polizeilicher Befugnisse bedarf, etwa bei der Bergung von Toten im Gelände. "Diese Synergie zwischen der Finanzpolizei, dem Bevölkerungsschutz, der Landesnotrufzentrale und der Bergrettung bringt als Mehrwert eine Erhöhung des Schutzes der Bürgerinnen und Bürger", betonte Ressortdirektor und Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz Klaus Unterweger. Zudem wurde besprochen, in Zukunft gemeinsame Übungen durchzuführen, um sich besser kennenzulernen und um an die Arbeitsweise der Kollegen für den Ernstfall zu gewöhnen. Einige Schnittstellen sollen ausgebaut und vertieft werden.

"Unser Bestreben ist eine bestmögliche Zusammenarbeit", hob der Vorsitzende der Südtiroler Berg- und Höhlenrettung (Corpo Nazionale Soccorso Alpino e Speleologico CNSAS) Giorgio Gajer hervor, "um unser gemeinsames Ziel zu erreichen, nämlich die Bergung von Menschen in Not auch in schwer zugänglichem Gelände". "Die erste Bilanz der Zusammenarbeit ist durchwegs positiv" führte der Landesvorsitzende der Bergrettung im AVS Ernst Winkler aus, "geschätzt wurde dabei die polizeiliche Arbeit der Finanzpolizei bei Unfällen, die für alle eine schnelle Abwicklung der Einsätze zu Folge hatte, wie man jetzt schon erkennen konnte“.

In Zusammenarbeit mit dem Landesfunkdienst, erläutert dessen Koordinator Markus Rauch, wurden die Personenrufempfänger programmiert und die entsprechenden Alarmpläne in der Landesnotrufzentrale aktualisiert, damit die Alarmierung der Finanzpolizei bei Bergrettungseinsätzen garantiert ist.

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