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Anpassung von Einheitspreisen im Bauwesen

Landesregierung hebt Einheitspreise im Bauwesen an. Das Land Südtirol begegnet damit dem Anstieg der Preise in den vergangenen Monaten. Diese können nun von den Vergabestellen bei neuen Ausschreibungen angewandt werden.

Die Landesregierung hat erst vor kurzem das neue Richtpreisverzeichnis 2022 genehmigt, das die Grundlage für öffentlichen Ausschreibungen bildet. Da die Erstellung dieser Verzeichnisse eine lange Vorlaufzeit hat, fanden die jüngsten Preissteigerungen keinen Niederschlag darin. Eine Revision sei bereits beantragt, informierte Kompatscher, werde aber ehestens für Herbst erwartet. "Gemeinsam mit den anderen Regionen Italiens sind wir in dieser Angelegenheit in Rom vorstellig geworden", berichtete der Landeshauptmann. Ein Gesetzesdekret mache nun eine außerordentliche Preisanpassung in bestimmten Sektoren möglich.

Dem heutigen Beschluss der Landesregierung liegt eine im Auftrag der Landesvergabeagentur AOV von der Handelskammer durchgeführte Preiserhebung zugrunde. Die Handelskammer ist es auch, die im Auftrag des Landes für die regelmäßige Überarbeitung des Richtpreisverzeichnisses sorgt.

Im Sinne des heutigen Beschlusses der Landesregierung können bei Preisberechnungen für eine Reihe von Baumaterialien wie Fliesen, Ziegeln, Beton, Bitumen, Rohren, aber auch Deponiegebühren, Gerüsten oder Schutzdächern anstelle der Richtpreise des geltenden Richtpreisverzeichnisses für den Hoch- und Tiefbau die neu definierten Einheitspreise verwendet werden. Allerdings berechtigen die neuen Einheitspreise nicht automatisch zur Zuerkennung von Ausgleichszahlungen oder zu Preisrevisionen. 

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