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Mit Atomenergie gegen den Klimawandel?

Der französische Staatspräsident schwört darauf, die Präsidentin der EU-Kommission von der Leyen sieht im Atomstrom die Alternative zur Klimakatastrophe. Eine katastrophale Entwicklung, sagt der Journalist Claus Biegert.

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Bild: Markus Distelrath/Pixabay.com

Die Urankraft kann den Klimawandel nicht stoppen, so das Fazit eines internationalen Autorenteams, von Nuklearphysikern bis hin zu Kinderärzten, das am ersten Uran-Atlas gearbeitet hat. Es ist ein Dokument gegen das Vergessen, Schweigen und Verharmlosen. Denn Atomkraftbefürworter zweifeln nicht nur an der von den Menschen verursachten Erderwärmung. Sie werben auch für den Atomstrom: Er ist sauber und verschmutzt nicht die Luft, so die Botschaft der Atomindustrie. Dem widerspricht der Uran-Atlas deutlich. Redaktionell betreut wurde das Team vom Münchner Journalisten Claus Biegert, der schon seit den 1990er-Jahren auf die Gefahren des Uranabbaus hinweist. Er weiß: Atomstrom ist teuer, die Lagerung des Atommülls ist nicht geklärt, eine Endlagerung nicht in Sicht. Das Problem beginnt aber am Beginn, am Abbau des Urans, in Regionen der Welt, in denen indigene Völker leben.

Claus Biegert

Lizenz: CC by-nc (bearbeitet)
Bild: Anne Tritschler / IPPNW
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